Wie ein Affe auf dem Schleifstein …

fährt der neue Computer am Fernrohr mit. – Jeder der sein Fernrohr mit einer Kamera, Nachführkamera, Fokusmotor … bestückt kennt das Problem: Ein halbes Dutzend USB-Kabel hängen vom Ende des Fernrohrs runter und nerven, weil immer irgend etwas zu kurz ist, irgendwo hängen bleibt . Die Kameras erlauben keine Kabelverlängerung über einen Hub ….

Ich möchte hier meine Lösung vorstellen, die diese Probleme weitgehend behebt.

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XMMU J1229+0151 – Galaxiencluster bei z=1

Als ich kürzlich Bilder vom Jet des Quasars 3C273 suchte, hab ich im Archiv des Hubble-Space-Telescope nachgesehen und dabei eine interessante Entdeckung gemacht. Einige Bilder vom 2.2.2006 waren als NEWCLUSTER betitelt und tatsächlich zeigten sie nicht den Quasar sondern einen entfernten Galaxienhaufen. Mein besonderes Interesse erwachte, als ich den Namen des Beobachters las. PI war Saul Perlmutter, dem Mann, der vor 20 Jahren die Dunkle Energie in der Kosmologie etablierte.

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3C273 – der berühmteste Quasar im Universum


Als ich Mitte der Sechziger Jahre mich für die Astronomie zu interessieren begann, waren Quasare total mysteriöse Objekte am Rande des Universums, unvorstellbar energiereich, exklusiv für Radioastronomen zugänglich. Im optischen wurde die Radioquelle 3C273 als eine der ersten mit einem Quasar identifiziert. Ein blaues, unschuldig aussehendes Sternchen 13 Größe.

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29 Milliarden Lichtjahre …

Wenn ich ein neues Bild fertig habe, seh ich oft nach, welche Objekte noch da sind, die nicht sofort ins Auge fallen. Auf dem folgenden Bild ist der Galaxienhaufen Abell 2584 zu sehen. Mit einer Rotverschiebung von z=0.1196, kann man diesem schon keine Entfernung im herkömmlichen Sinne mehr zuordnen 1.4-1.8 Milliarden Lichtjahre. Das war bei Abell 370,

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default.sex

Wenn man ein Stück vom Himmel fotografiert hat, möchte man gelegentlich die Objekte im Feld zählen, katalogisieren, klassifizieren, fotometrieren … Zu diesem Zweck verwenden Astronomen gern den SExtractor, eine Software, die kostenlos unter diesem Link bezogen werden kann, bzw. unter Linux auch über die Paketmanager gefunden wird.

Der sextractor ist ein ziemlich schlaues Programm, das auf künstlicher Intelligenz basiert (heute unter „deep learning“ gehyped). Die Entwickler haben das System mit tausenden Bildern trainiert und ihm so z.B. beigebracht Sterne von Galaxien zu unterscheiden. „default.sex“ weiterlesen

Abell2634 und Abell2666 zwei Galaxienhaufen im Pegasus-Viereck

Nur 2 Grad voneinander entfernt finden sich diese beiden Haufen. Eine Datenbankabfrage im Abell-Katalog bringt die folgenden Einträge:

____ available tables for galaxies and cluster of galaxies ______
abell : aco,bmtype,count,ra,dec,ra2000,de2000,glon,glat,z,rich,dclas,m10

2634 II 52 354.575 27.017 23h38.3m +27d 1m 103.5 -33.1 0.0312  1  1  13.8
2666 I  34 357.725 27.133 23h50.9m +27d 8m 106.7 -33.8 0.026  0 1  13.8

also nichts weiter aufregendes, bis auf …

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