Wie ein Affe auf dem Schleifstein …

fährt der neue Computer am Fernrohr mit. – Jeder der sein Fernrohr mit einer Kamera, Nachführkamera, Fokusmotor … bestückt kennt das Problem: Ein halbes Dutzend USB-Kabel hängen vom Ende des Fernrohrs runter und nerven, weil immer irgend etwas zu kurz ist, irgendwo hängen bleibt . Die Kameras erlauben keine Kabelverlängerung über einen Hub ….

Ich möchte hier meine Lösung vorstellen, die diese Probleme weitgehend behebt.

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29 Milliarden Lichtjahre …

Wenn ich ein neues Bild fertig habe, seh ich oft nach, welche Objekte noch da sind, die nicht sofort ins Auge fallen. Auf dem folgenden Bild ist der Galaxienhaufen Abell 2584 zu sehen. Mit einer Rotverschiebung von z=0.1196, kann man diesem schon keine Entfernung im herkömmlichen Sinne mehr zuordnen 1.4-1.8 Milliarden Lichtjahre. Das war bei Abell 370,

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Wenn man ein Stück vom Himmel fotografiert hat, möchte man gelegentlich die Objekte im Feld zählen, katalogisieren, klassifizieren, fotometrieren … Zu diesem Zweck verwenden Astronomen gern den SExtractor, eine Software, die kostenlos unter diesem Link bezogen werden kann, bzw. unter Linux auch über die Paketmanager gefunden wird.

Der sextractor ist ein ziemlich schlaues Programm, das auf künstlicher Intelligenz basiert (heute unter „deep learning“ gehyped). Die Entwickler haben das System mit tausenden Bildern trainiert und ihm so z.B. beigebracht Sterne von Galaxien zu unterscheiden. „default.sex“ weiterlesen

Do you speak SQL … (Teil 1)

Schon häufiger hab ich hier Links auf Kataloge von astronomischen Objekten eingestellt. Die im Internet zugängliche Menge an Information zu unserem Fach explodiert ja buchstäblich. Das Problem: Wie kommt man da ran, wie findet, filtert man Daten die einen interessieren?

Man kann kaum sinnvoll mit Daten über  Millionen Galaxien in Excel arbeiten. Besser ist es diese Daten in eine Datenbank zu stecken und mittels SQL (Structured Query Language) Suchanfragen zu formulieren, die das gewünschte zu Tage fördern. Wer hier den Lernaufwand nicht scheut, kann sich dann schon bald beim SDSS oder in der GAIA-Datenbank tummeln…

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Do you speak SQL … (Teil 4)

Die in der folgen Bildergalerie gezeigten extra-galaktischen Objekte sind wunderschön und trotzdem völlig unbekannt. Man findet sie im PGC-Katalog mit der ziemlich einfachen SQL-Abfrage:

SELECT ra,dec,anames FROM pgc WHERE otype LIKE ‚GM%‘ AND logd25>5.0 AND anames LIKE ‚%VV%‘;

otype steht für ‚Object Type‘, ‚logd25‘ für den scheinbaren Durchmesser,

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IC 1101, die größte Galaxie im Universum

IC 1101 gilt als die größte bekannte Galaxie. Sie findet sich im Sternbild Jungfrau, knapp 19° südlich von Arkturus. Mit einer Rotverschiebung von z = 0.0779, was einer Entfernung von mehr als einer Milliarde Lichtjahren entspricht, ist sie das bisher entfernteste Objekt, das ich mit dem neuen Fernrohr fotografiert habe. Das ist weit jenseits aller großräumigen Strukturen, die unseren näheren Kosmos dominieren. Als Fluchtgeschwindigkeit erhält man cz = 23370 km/s.

IC 1101, cD-Galaxy in Abell 2029

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